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Tesla-FSD in Europa auf 65 Mio. Kilometern 5,2 Mal sicherer als manuelles Fahren

Tesla-FSD in Europa auf 65 Mio. Kilometern 5,2 Mal sicherer als manuelles Fahren

Tesla veröffentlicht neue Sicherheitsdaten zu FSD Supervised in Europa. Nach 65 Millionen gefahrenen Kilometern hat das System deutlich weniger Unfälle verursacht als menschliche Fahrer.

Tesla meldet Sicherheitsvorteil

Nach Angaben von Tesla war FSD Supervised zwischen dem 10. April und dem 26. Juli 2026 mehr als 5,2-mal sicherer als manuelles Fahren.

Die Auswertung umfasst Fahrten in den Niederlanden, Litauen, Estland, Dänemark und Belgien und stellt einen wichtigen Zwischenstand zur Sicherheit der Software in Europa dar:

Besonders deutlich fällt das Ergebnis auf Autobahnen aus. Dort legten Tesla-Fahrzeuge mit aktiviertem FSD Supervised insgesamt 41,9 Millionen Kilometer zurück, ohne dass eine Kollision registriert wurde.

Zum Vergleich: Manuell gesteuerte Model 3 und Model Y mit aktivierten Sicherheitssystemen waren im selben Zeitraum auf 429,3 Millionen Autobahnkilometern in 88 Kollisionen verwickelt.

Auch abseits von Autobahnen verzeichnet der Pionier für autonomes Fahren einen Vorteil für das System. Mit FSD Supervised kam es auf 23,8 Millionen Kilometern zu sechs Kollisionen. Bei manuellen Fahrten mit aktiven Sicherheitssystemen registrierte der Hersteller 368 Kollisionen auf 514,5 Millionen Kilometern.

Neben den Unfallzahlen untersuchte das Unternehmen auch auffällige Fahrmanöver. Fahrzeuge mit FSD Supervised lösten demnach 13,4-mal seltener eine automatische Notbremsung aus. Starkes Beschleunigen trat 9,2-mal seltener auf, heftige Bremsmanöver 7,1-mal seltener und abrupte Ausweichbewegungen 7,6-mal seltener.

Die Zahlen stammen direkt von Tesla und wurden bislang nicht unabhängig überprüft. Sie liefern dennoch einen wichtigen Einblick in den Einsatz des Systems unter realen europäischen Verkehrsbedingungen.

Stand der FSD-Zulassung in EU

Die neue Auswertung erweitert eine frühere Statistik aus den Niederlanden. Im Juni hatte Tesla dort nach 23,6 Millionen Kilometern mit FSD Supervised drei Kollisionen gemeldet. Damals sprach das Unternehmen von einer 3,5-mal niedrigeren Kollisionsrate gegenüber manuellen Fahrten.

Die Niederlande erlaubten den öffentlichen Einsatz am 10. April 2026 als erstes der fünf Länder. Litauen, Estland, Dänemark und Belgien folgten anschließend auf Grundlage der europäischen gegenseitigen Anerkennung der niederländischen Genehmigung.

In Deutschland warten Tesla-Fahrer derzeit noch sehnsüchtig auf die Freigabe der Software. Wann genau es dazu kommen wird, ist bislang vor allem Gegenstand von Spekulationen, konkrete Anhaltspunkte oder gar offizielle Bekanntmachungen gibt es aber kaum.

Überzeugen Sie die Sicherheitszahlen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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