Tesla schreibt Geschichte: In Austin, Texas, fahren sind erstmals Robotaxis ganz ohne Sicherheitsfahrer für die Öffentlichkeit verfügbar. Erste Nutzer berichten von vollständig autonomen Fahrten ohne jemanden im Fahrzeug außer dem Fahrgast.
Premiere: Keine Aufsicht an Bord
Was bislang undenkbar schien, ist jetzt Realität. Tesla hat in seiner Robotaxi-Flotte in Austin (Texas) damit begonnen, Fahrzeuge ohne jegliche menschliche Aufsicht auf die Straße zu schicken. Weder auf dem Fahrer- noch auf dem Beifahrersitz befindet sich eine Begleitperson.
Die Passagiere sind allein mit dem Fahrzeug unterwegs und lassen sich vom „Full Self-Driving“-System transportieren:
Robotaxi rides without any safety monitors are now publicly available in Austin.
— Ashok Elluswamy (@aelluswamy) January 22, 2026
Starting with a few unsupervised vehicles mixed in with the broader robotaxi fleet with safety monitors, and the ratio will increase over time. https://t.co/ShMpZjefwB
Seit dem Start des Programms im Juni 2025 war stets ein sogenannter „Safety Monitor“ im Auto, um im Notfall eingreifen zu können. Nun traut sich der Autobauer den nächsten großen Schritt zu und lässt erste Fahrzeuge komplett ohne menschliche Kontrolle fahren.
Tesla testet Vertrauen
Bereits Ende 2025 begann das Unternehmen mit internen Testfahrten, bei denen Angestellte allein im Fahrzeug unterwegs waren. Diese Tests verliefen offenbar so erfolgreich, dass das Unternehmen nun den nächsten Schritt wagt: Die Öffnung für die Öffentlichkeit.
Noch ist nicht die gesamte Robotaxi-Flotte betroffen. Laut Software-Chef Ashok Elluswamy mischen sich aktuell nur einige fahrerlose Fahrzeuge unter die regulären Robotaxis, in denen weiterhin Sicherheitspersonal eingesetzt wird. Doch das Signal ist eindeutig: Der Elektro-Pionier vertraut der eigenen Technologie, zu der eindrucksvolle Sicherheitsdaten vorliegen, mehr denn je.
Meilenstein für Tesla-Mission
Mit dem Start der völlig autonomen Fahrten in Austin demonstriert Tesla nicht nur technologische Reife, sondern auch regulatorisches Selbstbewusstsein. Kein anderer Hersteller weltweit bietet derzeit der breiten Öffentlichkeit fahrerlose Fahrten in Serienfahrzeugen an.
In Kalifornien betreibt der Elektroautogigant zwar ebenfalls einen Robotaxi-Service, doch dort sitzt weiterhin eine Aufsichtsperson am Steuer. Der Schritt in Austin geht weit darüber hinaus und könnte den Auftakt zu einer neuen Ära darstellen.
Die Auswirkungen sind potenziell gewaltig. Sollte Tesla die fahrerlosen Fahrten erfolgreich skalieren können, steht einem massiven Ausbau des Robotaxi-Dienstes kaum etwas im Weg. Schon jetzt plant das Unternehmen, das Angebot auf weitere US-Städte auszuweiten. Doch mehr als Expansion zählt derzeit die Machbarkeit.
Würden Sie in ein fahrerloses Tesla-Robotaxi einsteigen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.
Quelle Beitragsbild: Tsla99T via X
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